KDFB

Nachlese: Zwei Regisseurinnen zu Gast beim KDFB Berlin

Mit Agniia Galdanova (2.v.l.) und Vera Mayskaya (3.v.l.) waren zwei im Rahmen eines Kunstprojektes der Deutschen Bischofskonferenz ausgezeichnete Regisseurinnen zu Gast beim KDFB. Es moderierten Klaudia Höfig (links) und Heike Neubrand.

 

Die zwei Regisseurinnen Agniia Galdanova und Vera Mayskaya (MET Film School Berlin) waren beim Kurzfilmabend „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“ am 15. November zu Gast im Haus Helene Weber. Eingeladen hatten der KDFB Berlin und das Internationale Pastorale Zentrum Berlin. „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“, so lautete der Titel eines Kunstprojektes der Deutschen Bischofskonferenz. Filme von Studierenden aus Berlin und Umgebung wurden ausgezeichnet. Sie setzen sich mit Krieg und Tod, Flucht und Hoffnung auseinander.

Die 1987 in St. Petersburg geborene Agniia Galdanova erläuterte, wie es zur Idee ihres Filmes „Blutsverwandt“ gekommen war. Der Film spielt während des ukrainischen Bürgerkriegs 2014. Er begleitet eine Hausangestellte und Kinderfrau, Galina, durch ihren Tag. Sie ist bei einer reichen Familie in Moskau angestellt. Ihr eigener Sohn Bogdan ist im Kriegsgebiet in Donezk als Soldat eingesetzt, als der Kontakt zu ihm plötzlich abreißt.

Die Idee zu diesem Film entwickelte Agniia Galdanva kurz nach ihrer Zeit im Mutterschutz, erläuterte die Wahlberlinerin: „Russischsprechende Tagesmütter in Berlin sind meistens Einwanderinnen aus der Ukraine. So traf ich Ulyana, die das Vorbild für meine Protagonistin Galina im Film wurde.“ Ulyana sei selbst Mutter von zwei Kindern, die getrennt von diesen in Deutschland Geld verdienen müsse. „Ich habe Ulyana als unglaublich mutige und uneingeschränkt liebende Mutter kennengelernt. Ich kann noch sehr viel von ihr lernen“, sagte Galdanova. Sie betonte im Gespräch die Last, die insbesondere Mütter im Krieg tragen.

Beim zweiten Film „Metamorphosen“ handelt es sich um einen Tanzfilm, der sich mit den fünf Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross beschäftigt. Die 1986 in Moskau geborene Regisseurin Vera Mayskaya hatte Ende 2014 ihren Vater verloren. Ihre Familienmitglieder durchlebten die Sterbephasen, wie sie nun tänzerisch im Film gezeigt werden. „Meine Idee war es, einen Film zu machen, der das Publikum auf eine Reise zu den Ursprüngen seiner Emotionalität, Spiritualität und Psychologie schickt“, sagte Mayskaya, die ebenfalls Wahlberlinerin ist.

Moderiert wurde der Abend von Klaudia Höfig, Leiterin des Internationalen Pastoralen Zentrums Berlin, und KDFB-Bildungsreferentin Heike Neubrand. Pastorin Martina Basso vom Mennonitischen Friedenszentrum Berlin übersetzte die Redebeiträge der auf Englisch geführten Diskussion.

Ankündigung: Lesung und Gespräch / Ein Jesuitenpater berichtet

Foto: Andrea Stölzl

Dienstag, 22. November 2016, 19.00 Uhr

Lesung und Gespräch
Exerzitien auf der Straße: Ein Jesuitenpater berichtet

Jesuitenpater Christian Herwartz lebte über 35 Jahre in einer offenen Wohngemeinschaft in Kreuzberg, hat jahrzehntelang als Arbeiterpriester gearbeitet und ist überzeugt, dass Spiritualität und gesellschaftliches Engagement zusammengehören.
Im Buch „Im Alltag der Straße Gottes Spuren suchen“ beschreiben er und andere Autoren ihre Erfahrungen bei Exerzitien auf der Straße. Beim Abend im Haus Helene Weber liest Christian Herwartz aus dem Buch.

Der Eintritt ist frei.

Ankündigung: Kurzfilmabend & Gespräch / "Freude und Hoffnung, Trauer und Angst"

Dienstag, 15. November, 19.00 Uhr

Anlässlich der Ökumenischen FriedensDekade - In Kooperation mit dem Internationalen Pastoralen Zentrum Berlin
Kurzfilmabend & Gespräch: „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“

„Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“, so lautete der Titel eines Kunstprojektes der Deutschen Bischofskonferenz. Filme von Studierenden aus Berlin und Umgebung wurden ausgezeichnet. Sie setzen sich mit Krieg und Tod, Flucht und Hoffnung auseinander.

Der KDFB Berlin zeigt in Kooperation mit dem Internationalen Pastoralen Zentrum Berlin im Haus Helene Weber den Film „Blutsverwandt“, der 2014 während des ukrainischen Bürgerkrieges spielt. Die Kamera begleitet die Witwe Galina, die in Moskau als Hausangestellte arbeitet. Ihr Sohn gerät als Soldat der ukrainischen Armee in die Kriegswirren, der Kontakt zur Mutter bricht ab. Agniia Galdanova (MET Film School Berlin) wird beim KDFB berichten, wie es dazu gekommen ist, dass sie – als junge russische Regisseurin – sich diesem Thema gewidmet hat.

Als zweiter Film wird „Methamorphoses“ gezeigt. Dabei handelt es sich um einen Tanzfilm, der sich mit den fünf Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross beschäftigt. Die russische Regisseurin Vera Mayskaya (MET Film School Berlin) wird ebenfalls Erläuterungen zu ihrem Film geben. Der Abend wird moderiert von Klaudia Höfig, Leiterin des Internationalen Pastoralen Zentrums Berlin und Heike Neubrand, KDFB-Bildungsreferentin.

Der Eintritt ist frei.

Ankündigung: Podiumsgespräch „Frauen aus Ost und West – ungleiche Schwestern?“ in Greifswald

Donnerstag, 3. November, 18.00 Uhr
im Rathaus Greifswald

In Kooperation mit dem Frauenbeirat der Hansestadt Greifswald
Podiumsgespräch „Frauen aus Ost und West – ungleiche Schwestern?“

26 Jahre nach der Wiedervereinigung thematisieren wir weibliche Lebensverläufe in Ost- und Westdeutschland: Worin unterschieden sie sich damals – und existieren diese Unterschiede noch heute? Mit welchen Erwartungen und Rollenverständnissen trafen Frauen aus Ost und West nach der Wiedervereinigung aufeinander? Können diese unterschiedlichen sozialen Traditionen für ein aktuelles frauenpolitisches Engagement genutzt werden?
Die Veranstaltung soll dazu beitragen, über die verschiedenen Lebensverläufe von Frauen aus Ost- und Westdeutschland ins Gespräch zu kommen und für festgefahrene Rollenmuster und Ost-West-Stereotype zu sensibilisieren.

Programm:

  • 18:00 Uhr
    Begrüßung im Greifswalder Rathaus

    Ruth Terodde, Sprecherin des Frauenbeirats Greifswald
    Christine Boehl, Vizepräsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V.
  • 18:15 Uhr
    Vortrag „Weibliche Lebensverläufe in Ost- und Westdeutschland“

    Prof. Dr. Heike Trappe, Soziologin an der Universität Rostock
  • 18:45 Uhr
    Podiumsgespräch „Westfrau im Osten trifft Ostfrau im Westen“
    Mit:
    Dr. Christine Mende (*1951 in Dresden) Internistin, Berlin
    Stefanie Wesche (*1966 in Braunschweig) Sonderpädagogin, Greifswald
    Amanda Groschke (*1978 in Hoyerswerda) Politikwissenschaftlerin, Berlin
    Moderation: Hanna Grimm, Journalistin beim NDR
  • Im Anschluss
    Empfang im Senatssaal

Nähere Informationen erhalten Sie unter info[at]kdfb-berlin.de

Ankündigung / Impuls und Gespräch: "Das geknickte Rohr zerbricht er nicht..." (Jesaja 42,3)

Donnerstag, 3. November, 19.00 Uhr

Schwerpunktthema "LebZeiten" / In Kooperation mit dem Erzbischöflichen Ordinariat
Impuls und Gespräch: "Das geknickte Rohr zerbricht er nicht..." (Jesaja 42,3)

Geknickt zu sein, mit den eigenen Vergeblichkeiten und Unzulänglichkeiten umzugehen, das sind Zumutungen des Lebens. Aber aufrecht zu sein heißt eben nicht, perfekt zu sein oder alles richtig gemacht zu haben. Oder? Kann das ein Trost jenseits von Leid- und Schulderfahrungen sein? Impuls und Gespräch über eine biblische Ermutigung.

Mit Luzia Hömberg, Referentin für Krankenhauspastoral beim Erzbischöflichen Ordinariat Berlin und Krankenhausseelsorgerin.

Eintritt frei.


Veranstaltungsort: Haus Helene Weber, Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin
Sehr gut zu Fuß erreichbar von folgenden Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs:
S-Bahn: Ringbahn S41 und S42 Messe Nord/ICC.
U-Bahn: U12 Sophie-Charlotte-Platz und U12 Kaiserdamm.
Bus: Linie X34 Haltestelle Messe Nord/ICC, Linie M49 Haltestelle Messe Nord/ICC, Linie 309 U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz.

Ankündigung / Podiumsgespräch: Muslime als Nachbarn. Gedanken über ein gutes Zusammenleben

Donnerstag, 13. Oktober, 19.00 Uhr

Podiumsgespräch mit komplett weiblichem Podium
Muslime als Nachbarn: Gedanken über ein gutes Zusammenleben

Deutschland ist schon lange Einwanderungsland. 2015 kam es zu einem verstärkten Zuzug von geflüchteten Menschen. Es ist an der Zeit, um erneut miteinander über die Vielfalt in unserer Gesellschaft ins Gespräch zu kommen. Wie leben Muslime ihren Glauben in Deutschland? Wie begegnen wir Ihnen als Christen? Wie können wir gut zusammenleben?

Es diskutieren: Pinar Cetin, Migrantenvertreterin im Berliner Landesbeirat für Integration und Migration; Katrin Visse, Referentin für Islam und Theologie an der Katholischen Akademie in Berlin sowie Christine Boehl, katholische Theologin und Mitglied des Bundesvorstandes des KDFB. Moderation: Heike Neubrand, KDFB-Bildungsreferentin.

Begrüßung: Prof. Barbara John, Diözesanvorsitzende des KDFB Berlin

Eintritt frei, Spenden für die Arbeit des KDFB erbeten.

Veranstaltungsort: Haus Helene Weber, Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin
Sehr gut zu Fuß erreichbar von folgenden Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs:
S-Bahn: Ringbahn S41 und S42 Messe Nord/ICC.
U-Bahn: U12 Sophie-Charlotte-Platz und U12 Kaiserdamm.
Bus: Linie X34 Haltestelle Messe Nord/ICC, Linie M49 Haltestelle Messe Nord/ICC, Linie 309 U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz.

Kooperationsvertrag: Erfolgreicher Sprachkurs mit Kinderbetreuung im Haus Helene Weber geht weiter

Bezirksstadträtin Dagmar König (VHS City West, links) und Prof. Barbara John (Katholischer Deutscher Frauenbund Diözesanverband Berlin) beim Unterzeichnen des Kooperationsvertrages.

 

Der erfolgreiche Sprachkurs für geflüchtete Frauen mit Kinderbetreuung im Haus Helene Weber geht weiter: Bezirksstadträtin Dagmar König (VHS City West) und Prof. Barbara John (Katholischer Deutscher Frauenbund Diözesanverband Berlin) haben nun im Rathaus Charlottenburg einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Seit Januar läuft der gemeinsame Kurs, bei dem die Frauen dreimal die Woche für jeweils drei Stunden Deutsch lernen. Die Besonderheit des Kurses ist, dass die Kinder der geflüchteten Frauen während des Unterrichtes von Hausbewohnerinnen betreut werden. Damit wird dem Umstand entgegengewirkt, dass Frauen nur unterproportional an Sprachkursen wahrnehmen. Der KDFB stellt zudem kostenlos die Räumlichkeiten zur Verfügung.

Im Juli hatten die Frauen, die größtenteils aus Syrien und Afghanistan kommen, die ersten Zertifikate auf A1-Niveau bekommen. Seit kurzem findet zusätzlich zum Kurs die vom Senat geförderte „Mobile Bildungsberatung“ statt, die die Frauen kursbegleitend vor Ort im Haus Helene Weber zum Übergang in Ausbildung und Arbeit berät und sehr gut angenommen wird.

"Über Gott und die Welt": Kneipengespräch

Donnerstag, 29. August, 19.00 Uhr

Vernetzungsabend für junge Frauen
"Über Gott und die Welt": Kneipengespräch

In lockerer Atmosphäre diskutieren junge KDFB-Frauen und Interessierte theologische sowie gesellschaftspolitische Fragestellungen.

Thema: "Kirche von morgen? Erkenntnisse einer Reise auf die Philippinen."
Input: Anja Breer, Religionspädagogin, Nord-Neukölln.

In Deutschland klagt die Kirche über fehlende Christen. Der Ruf nach einer „neuen Pastoral“ wird stärker – eine gute und weitreichende Praxis, den Austrittszahlen entgegenzuwirken gibt es nicht. Anders ist es auf den Philippinen. Von hier kommen neue Impulse, Kirche anders zu denken und zu leben. Anja Breer war auf den Philippinnen und berichtet von ihren Eindrücken. 

Treffpunkt: "Kreuzberger Himmel", Yorckstraße 89, 10965 Berlin

Anmeldung bitte unter Telefon 030-321 50 21 oder per E-Mail an info(at)kdfb-berlin.de

Clubabend: "Ist doch ein Kompliment..." - Sexismus im Alltag und in den Medien

Donnerstag, 22. September, 18.30 Uhr
im AWO Kulturhaus Babelsberg, Karl-Liebknecht-Straße 135, 14482 Potsdam

Clubabend – Vernetzungsformat für Frauen
„‚Ist doch ein Kompliment…‘ – Sexismus im Alltag und in den Medien“

Beim Clubabend geben Expertinnen aus Politik, Gesellschaft und Kirche Einblicke in ihre Arbeit und bieten Impulse zum Weiterdenken und Mitdiskutieren.

Als Expertinnen begrüßt der KDFB Berlin:
Sophia Becker, Leiterin der Kampagne StopBildSexism
und Dr. Anna Grebe, Medienwissenschaftlerin

Eine Anmeldung unter info@kdfb-berlin.de ist erforderlich.

Ankündigung: "Vom Pflegefall zum Globetrotter auf dem Fahrrad" / Film-Vortrag

Auch Rom hat Sven Marx mit dem Rad bereist.


Donnerstag, 8. September, 19.00-21.00 Uhr

Film-Vortrag von Sven Marx
Vom Pflegefall zum Globetrotter auf dem Fahrrad

Der Berliner Sven Marx berichtet in diesem Vortrag über seine Erlebnisse auf abenteuerlichen Reisen, um anderen Menschen - ob gesund oder krank -  Mut zu machen, sich ihren Traum zu erfüllen.

Im Januar 2009 wurde das Leben von Sven Marx, der in vielen Ländern tauchte und Motorrad fuhr, über Nacht ein völlig anderes. Die Diagnose: Ein Tumor am Hirnstamm, der umgehend operiert werden musste. In der mehrstündigen Operation musste der Berliner dreimal wiederbelebt werden.

Der Tumor konnte nicht ganz entfernt werden. 48 Stunden nach der OP gab es eine Einblutung und es wurde eine Notoperation eingeleitet. Sven Marx war halbseitig gelähmt. Es wurde gesagt, dass er als Pflegefall in Zukunft nicht mehr aus eigener Kraft essen, trinken und atmen könne. Nach drei Monaten auf der Intensivstation, in denen er von Maschinen am Leben gehalten wurde, und einem dreimonatigen Reha-Aufenthalt kämpfte sich Marx zurück in ein neues Leben.

Im Mai 2011 folgte ein weiterer Schicksalsschlag, als Schwarzer Hautkrebs diagnostiziert wurde. „Heute gebe ich wieder Vorträge und berichte in diesen über meinen schweren Kampf zurück in ein ,normales‘ Leben“, sagt Sven Marx.

Der 49-Jährige spricht über seine Radtouren durch 22 europäische Länder und zehn Hauptstädte bis 2013 nach dieser damals noch hoffnungslosen Situation. Er spricht über seine noch immer vorhandenen starken Einschränkungen, sein Bemühen, trotz dieser eine Weltreise vorzubereiten. Er berichtet von seinem Engagement für die  Diakonische Initiative Direkt e.V. (für Projekte für alte Menschen und Kinder aus sozial schwachen Familien) sowie über seine Rolle als Botschafter für "Inklusion braucht Aktion". Weitere Informationen gibt der Berliner auf seiner Homepage.

„Mit meinem Gang an die Öffentlichkeit möchte ich so vielen Menschen wie möglich zeigen, dass man in fast jeder Situation den Weg in eine ,andere‘ Welt beschreiten kann und dabei auch viel Neues, Erlebenswertes erfährt“, so Marx.Der Weg ist bei jedem bestimmt anders – doch ich möchte allen Mut machen. Mein Weg war das Fahrrad und ihr könnt mich auf dieser Reise in meine neue Zukunft auf einem zweistündigen Vortrag begleiten.“

Honorar und Spenden der Besucher werden komplett der Diakonischen Initiative Direkt e.V. gespendet.

Bilder-Galerie: Sven Marx und seine Reisen

Sven Marx (li.) ist stolz darauf, dass er Papst Franziskus die Hand schütteln durfte.
Ob Grand Canyon...
...Las Vegas...
...oder Kairo: Das Fahrrad ist immer dabei.

Ankündigung: Führung durch die Schau "Berlin - Stadt der Frauen"

Donnerstag, 25. August, 15.30 Uhr

Sonderausstellung im Ephraim-Palais
Führung durch die Ausstellung: Berlin – Stadt der Frauen

Bei dieser Führung lernen Sie 20 couragierte Frauen kennen, die selbstbestimmt ihren eigenen Weg gegangen sind, als dies scheinbar noch unmöglich war. Wie haben Sie Ihre Ziele erreicht? Wo kamen sie her und woher erhielten sie Unterstützung? Die Frauen im Mittelpunkt der Ausstellung stehen für Unangepasstheit, Selbstbewusstsein und Abenteuerlust. Dabei handelt es sich um eine der letzten Gelegenheiten, die Sonderausstellung zu sehen. Sie läuft bis 28. August.

Treffpunkt: Eingangshalle des Ephraim-Palais, Poststraße 16, 10178 Berlin
Kosten: 8 Euro

Verbindliche Anmeldung bitte unter Telefon 030-321 50 21 oder per E-Mail an info(at)kdfb-berlin.de

Auch der Sängerin und Schauspielerin Fritzi Massary widmet sich die Schau. Nicola Perscheid Fotografisches Atelier Berlin / Rollenfoto von Fritzi Massary, nach 1918 © Stadtmuseum Berlin

Sprachkurs im Haus Helene Weber: Geflüchtete Frauen freuen sich über die ersten Zertifikate

Heba Ali Hamad (Mitte) freut sich über das von Dilek Kolat (links) und Dagmar König überreichte Zertifikat. Foto: Gudrun Arndt


Berlins Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, hat gemeinsam mit Bezirksstadträtin Dagmar König am 11. Juli im Rathaus Wilmersdorf Sprachzertifikate an geflüchtete Menschen überreicht. Auch die Frauen aus Syrien und Afghanistan, die im Haus Helene Weber rund 250 Stunden Deutsch gelernt haben, erhielten ihre ersten Zertifikate auf A1-Niveau. 

 „Die Gruppe, die etwa zur Hälfte aus Akademikerinnen besteht, ist hochmotiviert zu lernen – und kann das dank der Kinderbetreuung auch“, sagt Kursleiterin Stefanie Engel. Wie bereits berichtet, war der erste Kurs, initiiert von der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf, Carolina Böhm, und der hiesigen Volkshochschule, im Januar gestartet.
Der KDFB Berlin stellt die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung und organisiert die ehrenamtliche Kinderbetreuung – die ein Schlüssel zum Erfolg ist. Dreimal die Woche beschäftigen sich Bewohnerinnen des Hauses Helene Weber vormittags mit den Kindern. In der Vergangenheit hatte es sich gezeigt, dass Frauen aus Flüchtlingseinrichtungen nur unterproportional das Angebot der Sprachkurse wahrnehmen - was auch daran liegt, dass sie oft die Hauptverantwortlichen für die Kinderbetreuung sind.

Seit kurzem findet zusätzlich zum Kurs die vom Senat geförderte „Mobile Bildungsberatung“ statt, die die Frauen kursbegleitend vor Ort im Haus Helene Weber zum Übergang in Ausbildung und Arbeit berät und sehr gut angenommen wird. Nach der Sommerpause arbeiten die Frauen nun auf weitere Sprach-Zertifikate hin.

Lehrerin Steffi Engel freut sich mit. Foto: Gudrun Arndt
Auch die Kinder waren bei der Übergabe dabei. Foto: Gudrun Arndt
Die Frauen vom Sprachkurs im Haus Helene Weber. Foto: Gudrun Arndt

Dr. Claudia Nothelle: "Wir müssen hinschauen. Und dann: den Mund aufmachen."

Prof. Barbara John (li.) dankte Dr. Claudia Nothelle für ein fundiertes Festreferat. Nothelle ist nicht nur rbb-Programmdirektorin, sondern auch katholische Theologin.

 

„Wir müssen hinschauen. Und dann: den Mund aufmachen. Klar und deutlich sagen, was wir sehen, wie wir es sehen. Das gilt für alle Themen […]“: Dr. Claudia Nothelle, Programmdirektorin beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) appellierte im Juli beim Bundesfest des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) Diözesanverband Berlin an alle Frauen, in Sachen Medien-Auftritte mutiger zu sein – ob als Expertinnen oder bei Straßenumfragen.

Ihr Festreferat mit dem Titel „Frauen in den Medien – Gern gesehen, doch nicht immer im Blick“ war fundiert, auf den Punkt, unterhaltsam – und mit Haltung. Es steht hier zum Download bereit. (Dieser Vortrag baut auf einer Rede aus dem Jahr 2013 auf. Daher sind Teile bereits veröffentlicht.)

Der KDFB hat das Bundesfest 1934 initiiert, um die Gemeinschaft der Frauen in der NS-Diktatur zu stärken. Seither ist es ein Anlass, den Gedanken der Solidarität unter Frauen in den Mittelpunkt zu rücken und dabei gemeinsam zu feiern. Daran erinnerte die KDFB-Diözesanvorsitzende Professor Barbara John.

Lesung mit der Autorin Irene Fritsch: "Vier Schüsse am Lietzensee"

Donnerstag, 14. Juli 2016, 19.00 Uhr

Krimi von Irene Fritsch
Lesung: "Vier Schüsse am Lietzensee"

In Annas Leben und dem ihrer Familie häufen sich bedrohliche Ereignisse. Nicht nur, dass eine Leiche aus dem Lietzensee geborgen wird, auch ihre Schwiegermutter wird ermordet und ihre Kinder geraten in Gefahr. Die Spuren zu den Verbrechen führen zurück in die Nazizeit...

Irene Fritsch wohnt seit ihrer Kinderheit am Lietzensee und legt mit ihrem aktuellen Buch ihren fünften Lietzenseeroman vor.

Eintritt frei - Spenden für die Arbeit des KDFB erbeten.

Im neuen Buch von Irene Fritsch wird eine Leiche aus dem Lietzensee geborgen.

Grundkurs für ehrenamtliche Krankenbesuchsdienste startet am 14. September

Möchten Sie sich gesellschaftlich einbringen? Haben Sie zwei Stunden in der Woche (oder mehr) Zeit, um einen kranken oder alten Menschen zu besuchen? Fragen Sie sich, wie Sie sich am besten auf dieses sinnstiftende Ehrenamt vorbereiten können? Dann sind Sie bei uns richtig.

Bereits seit 1985 bietet der Katholische Deutsche Frauenbund Diözesanverband Berlin Kurse zur Vorbereitung auf den ehrenamtlichen Krankenbesuchsdienst an. Wir haben seitdem mehr als 400 Interessenten im Alter von 19 bis 85 Jahren geschult und die Inhalte sowie Strukturen weiterentwickelt und angepasst. Theresia Jonczyk, Diplom-Medizinpädagogin, leitet die Kurse. Unsere Referenten kommen aus dem medizinischen, theologischen, sozialarbeiterischen und juristischen Bereich und tragen zu einer umfassenden Ausbildung bei. Der Unterrricht erfolgt in Kleingruppen mit höchstens zwölf Teilnehmern. Hier treffen Sie auf Gleichgesinnte, mit denen Sie sich austauschen können.

Kurstermine
(Bitte beachten Sie, dass ein Kurs sowohl die Samstags- als auch Mittwochstermine umfasst!)

mittwochs von 17.00 - 20.15 Uhr
14., 21. und 28. September; 5., 12., 19. und 26. Oktober; 2., 9. und 16. November 2016

samstags von 10.00 - 17.15 Uhr
8. und 22. Oktober; 19. November 2016

Der Teilnahmebeitrag für den gesamten Vorbereitungskurs beträgt 65,- €.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle unter Tel. 030/ 321 50 21 oder per E-Mail. Den Kurs-Flyer können Sie hier herunterladen. 

Zudem bietet der KDFB Berlin in Kooperation mit dem Erzbischöflichen Ordinariat Supervision für Ehrenamtliche im Krankenbesuchsdienst an. Start ist am 18. Juli 2016, es gibt noch freie Plätze. Eine Anmeldung ist noch bis zum Kursstart möglich. Die Termine finden Sie hier.

Das neue Bildungsprogramm 2/2016

Auch im zweiten Halbjahr, von Juli bis Dezember 2016, bietet der KDFB Berlin Veranstaltungen für Frauen verschiedener Generationen. Neu sind die „Kneipengespräche“. Junge KDFB-Frauen und Interessierte diskutieren an diesen Abenden in lockerer Atmosphäre theologische und gesellschaftspolitische Fragestellungen unter dem Motto „Über Gott und die Welt“.

  • Gesunden wie Kranken Mut macht Sven Marx bei seinem Vortrag "Vom Pflegefall zum Globetrotter auf dem Fahrrad - 42.000 Kilometer, 27 Länder, 17 Hauptstädte, 4 Kontinente, 1 Audienz beim Papst" am 8. September. Der 49-jährige Berliner hat sich nach einem Hirntumor ins Leben zurückgekämpft, unterstützt soziale Projekte und will im kommenden Jahr zu einer Weltreise mit dem Fahrrad aufbrechen.
  • Beim Podiumsgespräch „Muslime als Nachbarn“ am 13. Oktober machen sich eine interreligiös engagierte Muslima, eine Islamwissenschaftlerin und eine katholischen Theologin Gedanken über die Vielfalt in unserer Gesellschaft und tauschen sich über ein gutes Zusammenleben aus.

Stöbern Sie im neuen Programm hier.

Gerne schicken wir Ihnen das Programm ab Mitte Juni auch zu. Bitte informieren Sie uns per E-Mail info[at]kdfb-berlin.de oder telefonisch unter 030/3215021. 

Sven Marx (links) ist stolz darauf, dass er Papst Franziskus 2015 die Hand schütteln durfte. Der Berliner, der sich nach Schicksalsschlägen zurück in ein neues Leben kämpfte, ist am 8. September zu Gast im Haus Helene Weber.

Ankündigung: Podiumsdiskussion "Gender Mainstreaming"

Donnerstag, 2. Juni 2016, 19.00 Uhr

Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Erzbischöflichen Ordinariat Berlin - Referat Frauenseelsorge
"Gender Mainstreaming" -
Was bedeutet das und wie gehen Kirche und Gesellschaft damit um?

Thema sind die Chancen und Herausforderungen von Gender Mainstreaming. Die KDFB-Broschüre "Gender, Gender Mainstreaming und Frauenverbandsarbeit" (Download hier) wird vorgestellt, die Haltung der Kirche erläutert und es werden Verständnis- und Umsetzungsprobleme angesprochen.

Es diskutieren Dr. Ute Leimgruber, Mitglied der Theologischen Kommission des KDFB; Christine Rabe, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und Gabriele Kraatz, Referentin für Frauenseelsorge im Erzbistum Berlin.
Moderation: Ursula Fehling, KDFB-Mitglied.

Eintritt frei.

"Kieztouren mit Herz" zeigen Berlin von seiner sozialen Seite

Im Mai starten die "Kieztouren mit Herz", kostenlose Stadtspaziergänge, die das soziale Berlin zeigen.

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 28. April 2016 – Sechs „Kieztouren mit Herz“ zeigen von Mai bis Oktober soziales Engagement in der Hauptstadt. Interessierte begegnen bei den kostenlosen Stadtspaziergängen engagierten Menschen. Initiiert wurde das Projekt vom Erzbistum, dem Caritasverband und dem Katholischen Deutschen Frauenbund.

Von einer Grabstätte für an Aids Verstorbene auf einem Friedhof bis zur Beratung zur Vermeidung von Spielsucht: Die „Kieztouren mit Herz“ widmen sich dem sozialen Berlin. Anlass ist das von Papst Franziskus 2016 ausgerufene „Jahr der Barmherzigkeit“.
Das Erzbistum Berlin, der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. und der Katholische Deutsche Frauenbund Berlin (KDFB) wollen mit den Kieztouren vermitteln, was „Barmherzigkeit“ heute bedeuten kann. „Der Begriff ,Barmherzigkeit‘ klingt in unseren Ohren nicht ganz zeitgemäß“, sagt Anne Langer, Mitinitiatorin des Projektes beim KDFB. „Dahinter steckt jedoch der Gedanke, ein Herz zu haben für die Menschen um sich herum. Mit unseren Kieztouren wollen wir den Begriff entstauben. Wir zeigen Menschen, Vereine oder Initiativen, die sich auf spannende Weise dem Gemeinwohl widmen.“

Die erste Kieztour am Mittwoch, 11. Mai, um 18 Uhr startet unter dem Motto „Kleider machen Leute“ und widmet sich dem Thema Kleidung und Mode. Interessierte erfahren Wissenswertes über faire Mode: Wie kann ich als Käufer herausfinden, wer die Kleidung herstellt und unter welchen Bedingungen? Was genau ist Upcycling? Kann fair auch wirtschaftlich sein?

Die Themen und Termine sind:

  • Mi, 11. Mai, 18 Uhr: „Kleider machen Leute!“ – „Kieztour mit Herz“ zum Thema Kleidung und Mode in Berlin-Prenzlauer Berg
  • Di, 7. Juni, 17.30 Uhr: „Geld allein macht nicht glücklich“ – „Kieztour mit Herz“ zum Thema Umgang mit Sucht und Geld in Berlin-Mitte
  • Sa, 11. Juni, 11 Uhr: „Du bist, was Du isst!“ – „Kieztour mit Herz“ zum Thema Essen und Nahrung in Berlin-Kreuzberg
  • Do, 30. Juni, 17 Uhr: „Wohnst Du noch oder lebst Du schon?“ – „Kieztour mit Herz“ zum Thema Wohnen und Heimat in Berlin-Friedrichshain
  • Sa, 1. Oktober, 11 Uhr: „Sterben ist nichts für Anfänger“ – „Kieztour mit Herz“ zum Thema Sterben in Berlin-Kreuzberg
  • Di, 18. Oktober, 17 Uhr: „Gefangen und abgestempelt“ – „Kieztour mit Herz“ zum Thema Straffälligenhilfe und Hate Speech in Berlin-Wedding

Interessenten können sich zu den Kieztouren anmelden bei Monika Klos: m.klos@caritas-berlin.de, Telefon: (030) 666 33 1092

Hier können Sie die Pressemitteilung als PDF-Dokument herunterladen.

Ankündigung: Missionsarbeit heute?

Dienstag, 10. Mai 2016, 19.00 Uhr

Frauenarbeit im Erzbistum Berlin
Missionsarbeit heute?
Zwei Projekte stellen sich vor

Das Bonifatiuswerk fördert Projekte mit missionarischem Auftrag. Was ist unter dem oft Skepsis hervorrufenden Begriff "Missionieren" heute zu verstehen?

Referenten: Hermann Fränkert-Fechter, Vizepräsident des Generalvorstandes des Bonifatiuswerkes; Maria Stock, Leiterin der Bildungsstätte JACK für Migrantinnen und Flüchtlinge sowie Anne Langer, Projektreferentin des KDFB Berlin

Eintritt frei - Spenden für die Arbeit des KDFB erbeten.

Tag der Diakonin

Freitag, 29. April, 18.00 Uhr

In Kooperation mit der kfd
Tag der Diakonin
„Hinsehen und handeln! Diakonische Verantwortung vor Ort“

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) Berlin begeht am 29. April gemeinsam mit der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Erzbistum Berlin den Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena, den „Tag der Diakonin“. Beginn ist um 18 Uhr im Haus Helene Weber. Angelika Plümpe, geistlich-theologische Begleiterin der kfd Berlin, gestaltet die Andacht.

Mit dieser Veranstaltung bekräftigt der Verband sein Engagement zur Zulassung von Frauen zum sakramentalen diakonischen Dienst in der Kirche. Der Tag steht unter dem Motto „Hinsehen und handeln! Diakonische Verantwortung vor Ort“. Mit dem alljährlichen Tag der Diakonin möchten der KDFB und die kfd ihrer Forderung nach der Zulassung von Frauen zum diakonischen Dienst in der Kirche sowie nach der Besetzung kirchlicher Führungspositionen durch Frauen Ausdruck verleihen.

Der KDFB Berlin ist der Auffassung: Es ist höchste Zeit für eine wirklich partnerschaftliche Kirche, in der die vielfältigen Begabungen und Kompetenzen von Frauen nicht allein durch wohlformulierte Worte anerkannt werden. Was jetzt notwendig ist, dass ist die grundsätzliche Bereitschaft der Verantwortlichen in der Kirche, Laien in gleicher Weise den Zugang zum sakramentalen ständigen Diakonat zu öffnen.

 

  • Hintergrundinformation zum „Tag der Diakonin“:

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) engagiert sich seit vielen Jahren für den sakramentalen Diakonat der Frau. 1997 erklärte der Verband den Gedenktag der Hl. Katharina von Siena (29. April) zum „Tag der Diakonin“ und seit 1998 begeht er ihn bundesweit auf allen Ebenen des Frauenbundes mit verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten. Dabei wird an das Anliegen - die Öffnung des sakramentalen Diakonats für Frauen - durch Gebet und Gespräch erinnert. Weitere Informationen unter www.tag-der-diakonin.de.

  • Hintergrundinformationen zu Katharina von Siena:

Katharina von Siena (1347 – 1380) war Mitglied im Dritten Orden der Dominikaner und kümmerte sich mit Hingabe um Alte, Kranke und Verstoßene. Sie war eine sehr gläubige, mystische und mutige Frau, die immer wieder öffentlich auf kirchliche, gesellschaftliche und politische Missstände hinwies und Kritik am Handeln der Verantwortlichen äußerte. Neben ihren sozialen und karitativen Tätigkeiten beriet sie Bischöfe, Päpste und Politiker und trat als Vermittlerin bei Friedensverhandlungen auf. Ihr großes Ziel war die Erneuerung der Kirche.
Im Jahr 1461 sprach Papst Pius II. sie heilig, Papst Paul IV. erhob sie 1970 zur Kirchenlehrerin und Papst Johannes Paul II. ernannte sie 1999 zur Schutzheiligen Europas.

Ankündigung: Workshop – Weniger Konflikte im Umgang mit Anderen

Ein besserer Umgang mit Konflikten ist Thema des Workshops mit Elke M. Knorr.

Samstag, 9. April 2016, 13.30-17.00 Uhr

Workshop: Weniger Konflikte im Umgang mit Anderen

„So schaffen Sie es, leichter und konfliktfreier miteinander umzugehen!“

„Die mag mich nicht. Ich mag sie nicht. Wieso verstehen wir uns nicht?“ Wer manchmal solche Sätze denkt, dem kann der Besuch dieses Workshops gut tun. Die Teilnehmerinnen lernen, Konfliktsignale früher zu erkennen und erfahren, was erste Schritte zu einem konfliktfreien Miteinander sind.

Workshop-Leiterin: Elke M. Knorr, Coach und Beraterin
TN-Beitrag (inklusive Verpflegung in der Kaffeepause): 5 Euro

Verbindliche Anmeldung bitte bis zum 28. März in der Geschäftsstelle, unter Tel. 030-3215021 oder per E-Mail: info(at)kdfb-berlin.de

Interview mit der Workshop-Leiterin Elke M. Knorr

3 Fragen an...
…Coach und Beraterin Elke M. Knorr


„Konflikte gehören zu unserem Leben wie das Salz in der Suppe“, sagt Elke M. Knorr. Am 9. April leitet sie einen Workshop beim KDFB. Während Männer eher bereit sind zur Konfrontation, empfinden Frauen Konflikte häufiger als Bedrohung, erläutert die 56-Jährige im Interview außerdem.

  • Gehen Frauen anders als Männer mit Konflikten um?

Elke M. Knorr: Tendenziell ja. Frauen empfinden Konflikte häufiger als Bedrohung, Männer sind eher bereit zur Konfrontation. Frauen sprechen eher eine ‚Beziehungssprache‘ – das heißt, sie senden öfter indirekte Botschaften, bei denen man ‚zwischen den Zeilen‘ lesen muss.
Männer haben damit meist Probleme, weil sie oft eine ‚Berichtssprache‘ sprechen und ihnen indirekte Aussagen eher fremd sind. Der geschlechterspezifische Workshop beim KDFB Berlin erlaubt es, auf diese Besonderheiten schneller und intensiver einzugehen.

  • Was erwartet die Teilnehmerinnen beim KDFB-Workshop?

Elke M. Knorr: In diesem moderierten Workshop gibt es Kurzvorträge, Übungen und Rollenspiele rund um typische konfliktlastige Situationen. Als Trainerin ist es mir wichtig, teilnehmerzentriert zu arbeiten. Die Übungen ermöglichen den Teilnehmerinnen interessante Erfahrungen im Hinblick auf das eigene Konfliktverhalten und das der anderen. Damit kann sich das Eigentliche hinter dem vordergründig Sichtbaren zeigen und neue Perspektiven eröffnen. Außerdem gebe ich dem Prozess des Miteinanders ausreichend Raum, denn die Anliegen der Teilnehmerinnen sind richtungsweisend für das Ergebnis und den Erfolg des Workshops.

  • Welche Rolle spielen Konflikte - und was können wir tun, um sie zu vermeiden?

Elke M. Knorr: Konflikte gehören zu unserem Leben wie das Salz zur Suppe. Das bedeutet, wir können sie nicht wegdenken und auch nicht wegtrainieren. Was jedoch gelingen kann ist, anders mit ihnen umzugehen und sie nicht eskalieren zu lassen. Mein Tipp: Achten Sie auf die Wahrnehmungen im Körper, er nimmt Konflikte schneller wahr als ihr Verstand.
             Wichtig ist auch, das eigene Konfliktverhalten zu kennen. Setzen Sie sich gerne durch oder neigen Sie zum Nachgeben? Vermeiden Sie am liebsten den Konflikt oder suchen Sie nach einem Kompromiss? Welche konstruktiven Verhaltensweisen fallen leicht, welche dekonstruktiven gilt es zu vermeiden? Je mehr Klarheit Sie darüber haben, desto besser können Sie Fettnäpfchen und Stolperfallen vermeiden.

Elke M. Knorr leitet den Workshop beim KDFB.

Ankündigung: Marienandachten einmal anders

Donnerstag, 7. April 2016, 18.00 Uhr

In Kooperation mit dem Erzbischöflichen Ordinariat Berlin - Referat Frauenseelsorge
Marienandachten einmal anders
Mit modernen oder ungewöhnlichen Texten und Gedanken wird die alte Weise, den Marienmonat zu feiern, neu betrachtet. Die benötigten Texten werden bereitgestellt.

Thematischer Abend mit Gabriele Kraatz, Referentin für Frauenseelsorge im Erzbistum Berlin
Eintritt frei.

Nachlese: After-Work-Bowling

Gut angekommen ist das erstmals vom KDFB Berlin angebotene After-Work-Bowling. In lockerer Atmosphäre trafen sich am 17. März 2016 junge Mitglieder und Interessierte zum Ideenaustausch darüber, welche Formate für junge Frauen der KDFB künftig anbieten kann.

Ankündigung: After-Work-Bowling für junge KDFB-Frauen

Donnerstag, 17. März 2016, 19.00-21.00 Uhr
Berolina Bowling Lounge, Kleiststr. 3-6, 10787 Berlin

Vernetzungsabend
After-Work-Bowling für junge KDFB-Frauen
Der Abend bietet jungen KDFB-Frauen und Interessierten bei Bowling und Prosecco die Möglichkeit zum Austausch.
Kosten: 5 Euro

Anmeldung bitte in der Geschäftsstelle, unter Tel. 030-3215021 oder per E-Mail: info(at)kdfb-berlin.de

Nachlese: Zur Unvereinbarkeit von Beruf und Familie

Das Bewusstsein dafür, was berufstätige Mütter leisten und welche strukturellen Probleme ihnen das Leben schwermachen, hat die Podiumsdiskussion des Katholischen Deutschen Frauenbundes am Internationalen Frauentag im Haus Helene Weber geschärft.

Katharina Nachtsheim, Journalistin und Bloggerin auf StadtLandMama.de, schilderte eindrücklich ihr „Leben im Dauerlauf“ als berufstätige Mutter, das sie – trotz Mann an ihrer Seite – an ihre Leistungsgrenzen brachte. Ihre Lösung: Selbstständigkeit, Teilzeit für diese Lebensphase.

Der Berliner Familienbericht 2015 spricht von Berlin als der "Bundeshauptstadt der Alleinerziehenden" - jeder dritte Haushalt mit Kindern ist alleinerziehend, Tendenz steigend. Bei den Alleinerziehenden handelt es sich zu mehr als 90 Prozent um Frauen, die – aufgrund politischer und struktureller Benachteiligungen – trotz hoher Erwerbstätigkeitsquote überdurchschnittlich häufig von Armut betroffen sind. Elisabeth Küppers, Geschäftsführerin des Berliner Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter, führte vor Augen, was sich politisch ändern muss.

Die "Teilzeitfalle", in der Mütter oft stecken, beleuchtete Regine Schefels, Leiterin der Geschäftsstelle des Berliner Beirats für Familienfragen. Die Politikwissenschaftlerin zeigte zudem Positivbeispiele von familienfreundlichen Unternehmen in Berlin auf.

Die angeregte Diskussion zeigte, dass der Wunsch von Frauen nach mehr partnerschaftlicher Verantwortung für Familie und Haushalt, nach Teilzeitberufstätigkeit von Müttern UND Vätern, die Vereinbarkeit voranbringen könnte. Dafür muss ein Bewusstseinswandel geschehen – in den Köpfen der Menschen, in den Unternehmen und in der Politik.

In Sachen Vereinbarkeit ist auch ein Bewusstseinswandel nötig: Darin waren sich die Podiumsgäste (v.l.): Regine Schefels, Moderatorin Heike Neubrand, Katharina Nachtsheim und Elisabeth Küppers einig.

Hintergrundinformationen zum Internationalen Frauentag / 8. März

  • Der Internationale Frauentag geht auf eine Bewegung von Textilarbeiterinnen in den USA seit 1858 zurück. Sie streikten für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen, da sie deutlich weniger verdienten als Männer. Mit öffentlichen Demonstrationen wehrten sie sich gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung.
  • Zum ersten Mal in der Geschichte gingen am 19.3.1911 über eine Millionen Frauen in Deutschland, Dänemark, Österreich, der Schweiz und den USA auf die Straße. Sie forderten die gleichen politischen Rechte für Frauen und Männer. Im Mittelpunkt stand das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Getragen wurde der Frauentag vor allem von Sozialdemokratinnen und den Gewerkschaften. Die deutsche Sozialistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin zählte zu den Initiatorinnen des Internationalen Frauentages. Seit 1921 findet er am 8. März statt.
  • Nach dem ersten Weltkrieg wurde der Frauentag vermehrt dazu genutzt, auf soziale Probleme und Missstände in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. In Deutschland forderten Frauen u.a. Arbeitszeitverkürzungen ohne Lohnabschläge, eine Senkung der Lebensmittelpreise sowie eine regelmäßige Schulspeisung für ihre Kinder.
  • 1977 wurde der Internationale Frauentag von den Vereinten Nationen zum weltweiten Gedenk- und Aktionstag ernannt. In 26 Ländern ist er ein gesetzlicher Feiertag.

Der KDFB fordert für Frauen den gleichberechtigten Zugang zu Erwerbsarbeit, Weiterbildung, Aufstiegsmöglichkeiten sowie gerechte Löhne. Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts müssen beendet werden, sei es im Beruf oder im privaten Leben.

Ankündigung: "Jazz" - Musikalische Lesung des Romans von Toni Morrison

Montag, 29.2.2016, 19.00 Uhr
Weberstübchen

85. Geburtstag der Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison -
in Kooperation mit dem Ökumenischen Frauenzentrum Evas Arche

„Jazz“ – Musikalische Lesung des Romans von Toni Morrison

Die Lesung entführt die Zuhörer in die Blütezeit des Jazz, in das New York
der 1920er Jahre. Lauschen Sie dem Blues einer gescheiterten Liebe,
eines Neuanfangs und einer unerwarteten Freundschaft…
Mit Elisabeth Richter-Kubbutat, Schauspielerin und Philipp Richter, Jazzpianist

Eintritt frei.

Anmeldung bitte in der Geschäftsstelle, unter Tel. 030-3215021 oder per E-Mail: info(at)kdfb-berlin.de

Philipp Richter und Elisabeth Richter-Kubbutat gestalten die musikalische Lesung.

Nachlese: Podiumsdiskussion zur Situation geflüchteter Frauen

Wie ist die Situation für geflüchtete Frauen im Bezirk? Darüber sprachen Einrichtungsleiterin Gauhar Besmil (v.l.), Moderatorin Heike Neubrand und Gleichstellungsbeauftragte Carolina Böhm im Haus Helene Weber.

Aktuell sind etwa 5.200 Flüchtlinge in Charlottenburg-Wilmersdorf untergebracht, grob geschätzt handelt es sich dabei um ein Drittel Frauen. Die KDFB-Podiumsdiskussion am Donnerstag, 18. Februar 2016, beleuchtete deren Situation.
Carolina Böhm, Gleichstellungsbeauftragte des Bezirkes
, machte anschaulich, wie unterschiedlich sich die Lage in den 13 Einrichtungen in Charlottenburg-Wilmersdorf gestaltet. Dabei handelt es sich um viele Notunterkünfte. Große Einrichtungen mit fehlender Privatsphäre und nicht geschlechtergerechte Sanitäreinrichtungen stellen gerade für Frauen - als besonders schutzbedürftige Flüchtlinge - ein Problem dar.

Wesentlich besser ist die Lage etwa im AWO-Refugium am Kaiserdamm. Gauhar Besmil, Leiterin der kleinsten Erstaufnahmeeinrichtung Berlins, erläuterte, dass das ehemalige Hostel seinen rund 100 Bewohnern in jedem Zimmer eigene Sanitäreinrichtungen bietet – und wie sie die Bedürfnisse ihrer Gäste im Blick behalten kann.

Carolina Böhm und Gauhar Besmil plädierten dafür, die sogenannten „Modularbauten“ in Berlin zu errichten – um von den problematischen Massenunterkünften wegzukommen.

Carolina Böhm ist (gemeinsam mit der hiesigen Volkshochschule) Initiatorin des aktuell im Haus Helene Weber stattfindenden Deutschkurses für geflüchtete Frauen. Sie nutzte die Gelegenheit, um sich für ehrenamtlichen Einsatz zu bedanken: Hausbewohnerinnen kümmern sich um die Kinder, während die geflüchteten Frauen lernen. Die zusätzliche Kinderbetreuung ermöglicht es, Frauen gezielt anzusprechen. Hier zeigt sich die wichtige Rolle der Ehrenamtlichen.

Im AWO-Refugium am Kaiserdamm sind bei rund 100 Bewohnern mehr als 80 Ehrenamtliche im Einsatz. „Sie kommen glücklicherweise zu mir – ich muss sie nicht suchen“, sagte Gauhar Besmil, die etwa 40 Prozent ihrer Arbeitszeit in die Koordination dieser Hilfe steckt.

Ehrenamtlich Tätige und Interessierte treffen sich am 4. März im Rathaus

Wer selbst helfen möchte, kann direkt eine Flüchtlingseinrichtung aufsuchen – oder beispielsweise am Freitag, 4. März 2016, um 13 Uhr das Treffen von Ehrenamtlichen und Interessierten im Rathaus Charlottenburg besuchen. Auf den Seiten des Flüchtlingsrates Berlin finden sich hier Online-Verweise auf Initativen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, die Möglichkeiten zur Unterstützung Geflüchteter anbieten.

Die Podiumsgäste sagten, dass sie sich einen differenzierten Blick auf die geflüchteten Menschen und ihre Traumata wünschen. Vorurteilen gegen Flüchtlingen könne man durch Information entgegenwirken.

KDFB-Bildungsreferentin Heike Neubrand, die den Abend moderierte, machte auf die Argumente gegen Stammtischparolen aufmerksam, wie sie in der aktuellen Ausgabe des KDFB-Magazins Engagiert (Januar und Februar 2016) zu finden sind. Auch kleine Dinge zählen: Die gebürtige Afghanin Gauhar Besmil verdeutlichte, wie sehr es ihr nach ihrer Ankunft in Berlin geholfen hatte, „ein Lächeln von den Menschen zu bekommen“.

Wünschen sich einen differenzierten Blick auf geflüchtete Menschen und ihre Traumata: Gauhar Besmil, Leiterin des AWO-Refugiums am Kaiserdamm (li.), und die Gleichstellungsbeauftragte Carolina Böhm (r.).

Ankündigung: Podiumsdiskussion zur Situation geflüchteter Frauen im Bezirk

Donnerstag, 18. Februar 2016, 19.00 Uhr
Weberstübchen

Schwerpunktthema „LebZeiten“ – Frauen zwischen Flucht und Neuanfang
Podiumsdiskussion zur Situation geflüchteter Frauen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
Es diskutieren Carolina Böhm, Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und Gauhar Besmil, Einrichtungsleiterin AWO Refugium am Kaiserdamm
Moderation: Heike Neubrand; Bildungsreferentin des KDFB

Wie ist die Situation geflüchteter Frauen im Bezirk, welche Bedarfe gibt es aktuell, welche Hilfe wird benötigt? Diesen Fragen widmet sich die Diskussion und nimmt geflüchtete Frauen nicht nur als Opfer, sondern auch als Akteurinnen in den Blick.

Anmeldung bitte in der Geschäftsstelle, unter Tel. 030-3215021 oder per E-Mail: info(at)kdfb-berlin.de

Gelebte Integration: Deutschkurs für geflüchtete Frauen beim KDFB startet erfolgreich

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 01.02.2016 – Erfolgreicher Start: Ein achtwöchiger Deutschkurs für 15 geflüchtete Frauen hat im Januar beim Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) Berlin begonnen. Initiatorinnen sind Carolina Böhm, Gleichstellungsbeauftragte des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf und Sigrid Höhle, Leiterin der Volkshochschule des Bezirkes. Der KDFB stellt die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung und organisiert die ehrenamtliche Kinderbetreuung.

Dreimal die Woche erhalten die Frauen, die zum Großteil aus Syrien kommen, für jeweils drei Stunden Unterricht im Haus Helene Weber. Währenddessen werden ihre Kinder von Hausbewohnerinnen betreut. „Den Bewohnerinnen, die als ehrenamtliche Helferinnen im Einsatz sind und sich mit Begeisterung um die Kinder kümmern, gebührt ein besonderer Dank“, sagt Maja Petrauschke, Geschäftsführerin des KDFB Berlin. Ein schöner Nebeneffekt ist es, dass die Deutsch lernenden Frauen und ihre Kinder unkompliziert in Kontakt mit den im Haus lebenden Frauen kommen und es interessante Begegnungen und Austausch gibt.

Die Initiatorinnen des Kurses sind die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf, Carolina Böhm, und die hiesige Volkshochschule. „In der Vergangenheit hatte sich gezeigt, dass Frauen aus den Flüchtlingseinrichtungen nur unterproportional die Angebote der Sprachkurse wahrnehmen“, erläutert Carolina Böhm. „Als wir als Mitglied des FrauenForums Charlottenburg-Wilmersdorf von der Idee eines Kurses ausschließlich für geflüchtete Frauen erfahren haben, war uns sofort klar, dass wir dieses wichtige Anliegen unterstützen wollen“, sagt Maja Petrauschke. Der KDFB stellt die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung und übernimmt die Organisation der Kinderbetreuung.

Hier können Sie die Pressemitteilung als PDF-Dokument herunterladen.

Die Initiatorinnen des Deutschkurses für geflüchtete Frauen freuen sich über die rege Nachfrage (v.l.): Sigrid Höhle, Leiterin der Volkshochschule Charlottenburg-Wilmersdorf; Prof. Barbara John, Diözesanvorsitzende des KDFB Berlin und Carolina Böhm, Gleichstellungsbeauftragte des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf.

Ankündigung: Führung durch die Sonderausstellung "Frauen der Secession II"

Copyright: Privatbesitz, Foto: Yvonne Szag Fotodesign

Donnerstag, 21. Januar 2016, 15.30 Uhr
in der Liebermann-Villa am Wannsee

Führung durch die Sonderausstellung "Frauen der Secession II"

Kunst ist Emanzipation. Das gilt besonders für die Künstlerinnen, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts im männlich geprägten Kunstbetrieb Fuß fassten. Die Schau zeigt Werke von Frauen, die Berlin als Plattform für ihre Kunst nutzten - darunter etwa Julie Wolfthorn (Foto) mit ihrem Werk Mutter mit Kind (Schlaf).

Treffpunkt: Eingangstor der Liebermann-Villa am Wannsee, Colomierstr. 3, 14109 Berlin

Kosten: 9 Euro

Verbindliche Anmeldung bitte bis zum 21. Januar in der Geschäftsstelle, unter Tel. 030-3215021 oder per E-Mail: info(at)kdfb-berlin.de

Das neue Bildungsprogramm 1/2016

Ob Konzert, Workshop, Lesungen und Vorträge: Das neue Bildungsprogramm des KDFB Diözesanverbands Berlin für das erste Halbjahr 2016 bietet Vielfalt. Dabei wird auch Kontinuität gewahrt.

  • So widmet sich eine Podiumsdiskussion am 18. Februar im Haus Helene Weber dem Schwerpunktthema „LebZeiten“. Unter dem Titel „Frauen zwischen Flucht und Neuanfang“ geht es um die Situation geflüchteter Frauen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Welche Bedarfe gibt es aktuell, welche Hilfe wird benötigt? Dabei sollen die geflüchteten Frauen nicht nur als Opfer, sondern auch als Akteurinnen wahrgenommen werden. 
  • Die große Nachfrage der KDFB-Broschüre „Gender, Gender Mainstreaming und Frauenverbandsarbeit“ zeigt, wie aktuell und erklärungsbedürftig das Thema in Gesellschaft und Kirche ist. Am 2. Juni wird die Broschüre vorgestellt, die Haltung der Kirche erläutert und es werden Verständnis- und Umsetzungsprobleme diskutiert.

Erstmals bietet der KDFB Berlin seinen jungen Mitgliedern und weiteren interessierten Frauen die Möglichkeit zum Vernetzen bei einem After-Work-Bowling-Abend und lädt zu einem Workshop ein, der zu einem leichteren und konfliktfreien Miteinander beitragen soll.

Stöbern Sie im neuen Programm hier.

Selbstverständlich schicken wir Ihnen das Programm ab Mitte Dezember gerne auch zu. Bitte informieren Sie uns per E-Mail info[at]kdfb-berlin.de oder telefonisch unter 030/3215021. 

Ankündigung: Caritas rund um den Kirchturm - Kirche mitten unter Menschen

Dienstag, 10. November 2015, 19.00 Uhr
im Haus Helene Weber

"Wo Glauben Raum gewinnt" - Gestaltung des Pastoralen Prozesses im Erzbistum Berlin
Caritas rund um den Kirchturm - Kirche mitten unter Menschen

Referentin: Daniela Bethge, Caritasverband Berlin

Daniela Bethge (Foto: 2. von rechts) ist Leiterin des Projektes „Caritas rund um den Kirchturm“, das im Pastoralen Prozess „Wo Glauben Raum gewinnt“ bei der Vernetzung zwischen Gemeinden und Orten kirchlichen Lebens hilft. Die dadurch neu entstehenden pastoralen Räume sollen kirchliches Leben stärken und auch Menschen einbeziehen, die bislang der Kirche nicht nahestanden. Daniela Bethge stellt das Projekt vor und erläutert, wie sich der Caritasverband in den Pastoralen Prozess einbringt.

Eintritt frei – Spenden für die Arbeit des KDFB erwünscht.

Anmeldung und weitere Informationen in der Geschäftsstelle

Gespräch: Auf einmal war alles anders - wie ostdeutsche Frauen die Wende erlebt haben

Donnerstag, 5. November 2015, 19.00 Uhr
im Haus Helene Weber

Schwerpunktthema "LebZeiten"
In Kooperation mit dem Erzbischöflichen Ordinariat - Referat Frauenseelsorge
Auf einmal war alles anders - wie ostdeutsche Frauen die Wende erlebt haben
Gespräch mit Petra Ziep (Foto), Initiatorin und langjährige Geschäftsführerin des Ökumenischen Frauenzentrums Evas Arche e.V.
Moderation: Gabriele Kraatz, Referentin für Frauenseelsorge im Erzbistum Berlin

Vor dem Ökumenischen Frauenzentrum Evas Arche gründete Petra Ziep 1988 in Ost-Berlin eine Selbsthilfegruppe. In dieser setzten sich Frauen mit den Fragen danach auseinander, was sie unfrei macht und was sie trägt. Sie suchten Lösungsmöglichkeiten für Probleme in einem Staat, der zwar die Gleichberechtigung von Frauen und Männer in der Verfassung festgeschrieben hatte - diese aber im persönlichen Leben oft nicht zum Tragen kam.

Nach der Euphorie der Maueröffnung und Wiedervereinigung kam der Alltag, sagt Petra Ziep: „Weil die Geistkraft Gottes mich ein Leben lang getragen hat, weil sich viele Frauen in ihren Kirchen mit ihren Themen nicht angesprochen fühlten, weil die Situation von Frauen nach der Wende auch von Existenzangst und Unsicherheit geprägt war, weil ich fand, dass Frauen in dieser Zeit besonders Ermutigung, Stärkung und Hilfe benötigten, gründete ich mit einer Gruppe von Frauen das bis heute einzige Ökumenische Frauenzentrum Deutschlands.“

Eintritt frei – Spenden für die Arbeit des KDFB erwünscht.

Anmeldung und weitere Informationen in der Geschäftsstelle

Vortrag: Politische Architektur in Berlin - ein Spiegelbild nationaler Identität?

Dienstag, 3. November 2015, 19.00 Uhr
im Haus Helene Weber

Politische Architektur in Berlin - ein Spiegelbild nationaler Identität?
Referent: Dr. Rüdiger Traxler, Politikwissenschaftler

Die repräsentative Gestaltung Berlins als deutsche Hauptstadt ist Ausdruck eines neuen politischen Selbstverständnisses, mit dem sich die Bundesrepublik seit den 1990-er Jahren in Szene setzt und ihr öffentliches Erscheinungsbild vermittelt.

Ebenso wie an anderen Geschichtsorten ist Architektur in Berlin als kommunikatives Element zwischen Politik und Gesellschaft zu verstehen, ohne dass sich die historische Bedeutung der Hauptstadt und das politische Selbstverständnis des Staates nicht erschließen lassen. Auf dieses komplexe wie spannende Thema geht der Vortrag ein und bietet Gelegenheit zur Diskussion.

Eintritt frei – Spenden für die Arbeit des KDFB erwünscht.

Anmeldung und weitere Informationen in der Geschäftsstelle

„Wege, die wir gingen“ - Lesung mit Barbe Maria Linke

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 19.00 Uhr
im Haus Helene Weber
Schwerpunktthema "LebZeiten"
25 Jahre Deutsche Einheit aus Frauensicht

"Wege, die wir gingen" - Zwölf Frauen aus Ost- und West-Deutschland geben Auskunft
Lesung mit der Autorin Barbe Maria Linke


Die Autorin, die u.a. mit der Schriftstellerin Maxie Wander befreundet war, war Mitbegründerin der Gruppe „Frauen für den Frieden“, betreute gemeinsam mit ihrem Mann Pfarrstellen in Ost-Berlin und Brandenburg und reiste 1983 aus politischen Gründen nach West-Berlin aus. Für das Buch erkundete im Interview mit je sechs Frauen aus Ost- und Westdeutschland deren Lebenswege. Im Vorwort schreibt Bundestagspräsidentin a.D. Prof. Dr. Rita Süssmuth: „Obwohl ich es weiß, verblüffte mich erneut, wie unterschiedlich sich jedes Leben gestaltet. Hier Demokratie, dort Diktatur. Aber so einfach ist es nicht.“

Eintritt frei – Spenden für die Arbeit des KDFB erwünscht.

Anmeldung und weitere Informationen in der Geschäftsstelle

Vortrag: "Fragt die Gläubigen!"

Donnerstag, 1. Oktober, 19.00 Uhr
im Haus Helene Weber
"Fragt die Gläubigen!" - Ergebnisse einer wissenschaftlichen Fragebogenaktion rund um Partnerschaft, Ehe und Familie

Referentin: Sarah Delere, Studentin der Geschichts- und Politikwissenschaften und der katholischen Theologie an der FU Berlin.

Eintritt frei - Spenden für die Arbeit des KDFB erwünscht. 

Podiumsdiskussion: "Refugees welcome"

Mittwoch, 23. September, 19.30-21.15 Uhr
im Haus Helene Weber
"Refugees welcome" - Auf dem Weg zu einer Kultur der Begegnung.
Welche Unterstützung brauchen Flüchtlinge und ihre Helfer?

Eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche, in Kooperation mit dem Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin und dem Bischöflichen Hilfswerk MISEREOR e.V.

Eine erfahrbare Begegnungs- und Willkommenskultur für geflüchtete Menschen erfordert das Zusammenwirken verschiedenster Akteure und Verantwortlichkeiten. Neben der sozialen und kommunalen Infrastruktur zur Aufnahme und Verfahrensberatung der Ankommenden brauchen viele Flüchtlinge besondere Hilfe und Unterstützung, um belastende Erlebnisse vor und auf der Flucht psychiatrisch zu bearbeiten.
Viele Ehrenamtliche bringen sich derzeit in die Flüchtlingsarbeit ein und nehmen damit eine persönliche Verantwortung für die Entstehung einer lebendigen Kultur der Begegnung ernst. Angesichts der oft schwierigen Begleitumstände und der interkulturellen Situation können auch viele freiwillige Helfer von Beratung, Koordination und Unterstützungsangeboten profitieren. Welche Hilfestellungen brauchen also Flüchtlinge und ihre Helfer, um Begegnungen zu fördern und vermeidbare Enttäuschungen oder Frustrationen zu begrenzen? Welche Weichenstellungen und Schwerpunktsetzungen sind auf der Ebene der Sozial- und Kommunalpolitik dringlich, um die derzeitigen Herausforderungen zu bestehen?

Programm:

Begrüßung:
Prof. Barbara John,
Diözesanvorsitzende des KDFB Berlin
Impulse und Podiumsgespräch mit:

Salah Ahmad,
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Mitarbeiter des Behandlungszentrums für Folteropfer Berlin und Projektleiter des MISEREOR-Projektpartners Jiyan Foundation for Human Rights im Irak

Reinhard Naumann,
Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf

Sr. Margit Forster CMS,
SOLWODI-Fachberatungsstelle Berlin


Diskussion mit dem Publikum,
Eröffnung durch Christian Thomes,
Leitung Gesundheits- und Sozialpolitik,
Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.

Moderation: Prof. Dr. Monika Treber, Sachausschuss Migration und Integration des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Berlin

Musikalische Gestaltung durch Musiker und Musikerinnen aus Neukölln.

Der Eintritt ist frei.

Nachlese: Die "Lange Nacht der Religionen" beim KDFB Berlin

Erstmals hat sich der Katholische Deutsche Frauenbund Diözesanverband Berlin am 29. August 2015 an der Langen Nacht der Religionen beteiligt. Höhepunkt des Programms, welches Musik der Frauen-Swingband „Les Belles du Swing“, Lesungen von Texten kirchenpolitisch engagierter Frauen und Gelegenheit für Austausch und Begegnungen bot, war ein von der Vorsitzenden des KDFB Berlin Barbara John und Vorstandsmitglied Dagmar Mensink gestaltetes „Politisches Nachtgebet“, bei dem sich etwa 50 Besucher mit der Flüchtlingsproblematik auseinandersetzten.

"Kompetent, Solidarisch, Engagiert" - Der KDFB Berlin präsentiert sich im Rahmen der Langen Nacht der Religionen

Samstag, 29. August, 18-22 Uhr
im Haus Helene Weber
"Kompetent, Solidarisch, Engagiert" - Der KDFB Berlin präsentiert sich im Rahmen der Langen Nacht der Religionen

Der KDFB Berlin als selbständig arbeitender katholischer Frauenverband beteiligt sich in diesem Jahr erstmals an der Langen Nacht der Religionen.

Unsere Mitglieder setzen sich aktiv für die Belange von Frauen in Gesellschaft, Politik und Kirche ein. Der Verband hat seinen Sitz im Mehrgenerationenhaus Helene Weber, einem Wohnhaus mit 150 Wohneinheiten für Frauen, einer Kindertagesstätte des Trägers Outlaw gGmbH und eigenen Seminarräumen.

Als Ort katholischen Lebens in Berlin bietet das 1931 vom Frauenbund gegründete Haus christlich engagierten Frauen einen Raum zum Austausch und zur Begegnung mit Gleichgesinnten.

Programm
Lernen Sie uns kennen! Wir bieten halbstündlich Lesungen von Texten kirchenpolitisch engagierter Frauen und Führungen zur Verbands- und Hausgeschichte an. Höhepunkt des Abends ist ein „Politisches Nachtgebet“ um 20.30 Uhr. Während des ganzen Abends besteht die Möglichkeit, bei Getränken, Snacks und Musik der Frauenband "Les Belles du Swing" mit engagierten Frauenbundsfrauen ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf eine Begegnung mit Ihnen!

Der Eintritt ist frei.

Sie finden uns im Haus Helene Weber, Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin.
Sie erreichen uns sehr gut zu Fuß von folgenden Haltestellen
des öffentlichen Nahverkehrs:
S-Bahn: Ringbahn S41 und S42 Messe Nord/ICC.
U-Bahn: U12 Sophie-Charlotte-Platz und U12 Kaiserdamm.
Bus: Linie X34 Haltestelle Messe Nord/ICC, Linie M49 Haltestelle Messe Nord/ICC, Linie 309 U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz.

Hanna-Renate Laurien - Politikerin aus Leidenschaft

Mittwoch, 8. August 2015, 19.00 Uhr
im Haus Helene Weber
Hanna-Renate Laurien - Politikerin aus Leidenschaft

Erinnerungen einer Berliner Weggefährtin.
Referentin: Petra Merkel, MdB a.D.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, um Anmeldung wird gebeten!
Eintritt frei – Spenden für die Arbeit des KDFB erwünscht.

Anmeldungen und weitere Informationen in der Geschäftsstelle

„Krankheit schläft nicht“ - Kurzgeschichten eines Berliner Bereitschaftsarztes

Dienstag, 7. Juli 2015, 19.00 Uhr im
Haus Helene Weber
Schwerpunktthema LebZeiten
Lesung mit Rainer-Mathias Beck, Autor und Bereitschaftsarzt


Wie kommt ein Tiger unters Sofa? Was ist Sprechdurchfall? Und wieso kann man beim Einkaufen sein Gedächtnis verlieren?            Rainer-Mathias Beck war zwanzig Jahre als Bereitschaftsarzt in fast allen Berliner Bezirken unterwegs. In seinem Buch „Krankheit schläft nicht“ nimmt er den Leser mit auf eine Reise durch einen Tag und eine Nacht im Bereitschaftsdienst.
Es sind spannende Geschichten von Krankheit, Liebe und Tod, voller Überraschungen und Merkwürdigkeiten.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, um Anmeldung wird gebeten!

Eintritt frei – Spenden für die Arbeit des KDFB erwünscht.

Anmeldungen und weitere Informationen in der Geschäftsstelle

Neuer Vorbereitungskurs für den Krankenbesuchsdienst

Holzschnitt: C. Nietsch-Ochs

Am  23. September 2015 startet ein neuer Vorbereitungskurs für ehrenamtliche Krankenbesuchsdienste im Haus Helene Weber. 

Der Kurs gliedert sich in vier Tages- und acht Abendveranstaltungen und richtet sich an Frauen und Männer, die sich auf ehrenamtliche Besuche bei kranken und/oder alten Menschen im Krankenhaus, Pflegeheim und in der Kirchengemeinde vorbereiten wollen. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Absolventen ein Zertifikat, mit dem sie sich den Krankenbesuchsdiensten der Krankenhäuser anschließen können.

Termine und weitere Informationen finden Sie hier

Thema: Die Christliche Frau

KDFB-Engagiert 12-2016

KDFB Engagiert - Die Christliche Frau ist die KDFB-Mitgliederzeitschrift!