KDFB

Der KDFB bei der Langen Nacht der Religionen

Religiöse Bekleidung ist häufig Streitpunkt öffentlicher Debatten. Der KDFB möchte einen interreligiösen Dialog darüber anstoßen. Von 17.30 bis 20.30 Uhr kommen im Haus Helene Weber Frauen und Männer zu Wort, die in der Öffentlichkeit religiöse Bekleidung tragen. Welche Bedeutung haben das Tragen von Kippa, Turban, Kopftuch und Habit? Wie werden Menschen wahrgenommen, die diese Bekleidung in der Öffentlichkeit tragen? Was verbinden die Trägerinnen und Träger mit ihrer Kleidung? Darauf geben Frauen und Männer im Haus Helene Weber Antworten. Zudem stehen sie zum Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern bereit. Zu Gast sind:
•    Reb Jan Aaron Hammel, Direktor des Institutes Jüdischer Dialog der Religionen für Toleranz und Verständnis
•    Schwester Theresa-Maria Neuhaus, Franziskanerin
•    Iman Andrea Reimann, Vorsitzende des Deutschen Muslimischen Zentrums Berlin
•    Amarjeet Singh, Sikh-Gemeinde Berlin

Beim Podiumsgespräch um 19.15 Uhr diskutieren Fereshta Ludin, Lehrerin und Autorin („Enthüllung der Fereshta Ludin. Die mit dem Kopftuch“), sowie Rechtsanwalt Walter Otte, Mitinitiator und Sprecher der Initiative Pro Berliner Neutralitätsgesetz, die Frage: „Welche religiösen Symbole verträgt unsere Gesellschaft?“ Es moderiert Prof. Barbara John, Vorsitzende des KDFB Berlin: „Ethnisch oder religiös homogene Gesellschaften gehören der Vergangenheit an. Wenn Kopftuch und Kippa im öffentlichen Raum auftauchen, gar in staatlichen Einrichtungen, kommt es zu Protesten. Wie umgehen mit der Veränderung in einer liberalen, offenen Gesellschaft?“, so die langjährige erste Ausländerbeauftragte Berlins.

An diesem Abend besteht zudem die Möglichkeit, bei Wein und Snacks den KDFB und engagierte Mitglieder kennenzulernen.

Termin: Samstag, 8. September 2018, 17.30–20.30 Uhr
Ort: Haus Helene Weber, Wundtstr. 40–44, 14057 Berlin-Charlottenburg

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