Februar
Aschermittwoch

Der Aschermittwoch markiert einen Übergang:
vom Glanz zur Nüchternheit, von der Oberfläche zur Tiefe,
vom „So tun, als ob“ zur Wahrheit.
In feministischer Theologie ist dieser Tag kein Ruf zur Selbsterniedrigung, sondern eine Einladung zur Ehrlichkeit über Verletzlichkeit, Körperlichkeit und Verstrickung in ungerechte Strukturen.
Die Asche auf der Stirn sagt nicht:
Mach dich klein.
Sie sagt:
Du gehörst zur Schöpfung. Dein Körper ist heilig.
Mit Narben.
Mit Lust.
Mit Müdigkeit.
Mit Grenzen.
