KDFB

Ausweitung Mütterrente

KDFB begrüßt Ausweitung der Mütterrente

Köln, 29.08.2018 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) begrüßt den Beschluss des Bundeskabinetts zur Ausweitung der Mütterrente als notwendigen Schritt zu mehr Generationen- und Rentengerechtigkeit. Gleichzeitig hält er an seiner Forderung fest, grundsätzlich alle Mütter bei der Rentenberechnung gleich zu behandeln.

KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth sieht in der Entscheidung des Bundeskabinetts, Erziehungsleistungen für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, mit zweieinhalb Entgeltpunkten in der gesetzlichen Rentenversicherung anzuerkennen, als wichtigen Schritt auf dem Weg zur Gleichstellung aller Mütter.

„Kindererziehung war und ist ein wesentlicher Beitrag für eine funktionierende Gesellschaft. Sie muss honoriert und finanziell wertgeschätzt werden. Der KDFB setzt sich deshalb weiterhin für eine generationen-unabhängige Gleichbehandlung bei der Anerkennung von Erziehungsleistungen ein und fordert drei Entgeltpunkte pro Kind bei der Rentenberechnung“, so Flachsbarth.

Die Lebensleistung älterer Frauengenerationen muss laut KDFB besser anerkannt werden, um einer drohenden Altersarmut entgegenzuwirken. Für die Zukunft wünscht sich der Verband eine lebensverlaufsorientierte Politik, in der Generationen- und Geschlechtergerechtigkeit selbstverständlich sind.

Der KDFB hatte bereits 2012 und zuletzt im Juli 2018 gemeinsam mit der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) Unterschriften zum dritten Renten-Entgeltpunkt gesammelt. Insgesamt wurden über 263.000 Unterschriften an politisch Verantwortliche übergeben.

Ute Hücker

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

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